und was passiert? Exakt um 4:00 Uhr morgens schellt das Sklaventelefon (auch Firmenhandy genannt). Auf einer Seite der Leitung eine aufgeregte und sehr nervöse Stimme mit der unangenehmen Botschaft, dass das gesamte Zutrittskontrollsystem abgestürtzt ist. Am anderen Ende, natürlich ein verschlafener, 150km weit entfernter, ohne Kaffee und viel zu früh geweckter mürrischer Techniker….ICH.

Wenn ich noch genau wüsste, was ich der reitzenden Stimme im halbschlaf gesagt habe, wär das ja schonmal nen Lichtblick. Aber nuja, es lief jedenfalls auf eine Remotefehlersuche hinaus. Nein, natürlich nicht, wie man jetzt vermuten würde per Internet und VPN Tunnel. Der Typ is mit seinem Handy losgelatscht und ich hab mir indessen nen Kaffee bei meinen Freunden gemacht. Nach guten 30 Minuten war der Fehler gefunden. Ein eifriger Elektriker war schon am Werke und hat kurtzer Hand einfach mal alle Sicherungen eines Bereiches gezogen. Blöd.

So und zu allem Überfluss hat mein Möbel- und Türrahmenfinder (auch bekannt als Fuß) mit erfolg funktioniert. Man sollte halt nicht im dunkeln und barfuß druch ne fremde Wohnung latschen.

Ich bin mal gespannt was der Tag noch so zu bieten hat.  Und jetz erstmal nen Blödmannshut auf die rote Rübe gesetzt, den Bollerwagen mit Bier bestücken und mit meinem lieblingstier, dem Steak, eine Runde Gassi gehen. Bis zum Grill ;)